30 Jahre / 30 anni DROGENPRÄVENTION
PREVENZIONE all'uso di DROGA

1987 - 2017
 
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Konrad Fissneider

Vom Suchtkranken zum Mitarbeiter in der Drogenprävention
Liebe Internetnutzerinnen und Internetnutzer.
Mein Name ist Konrad, Konrad Fissneider. Ich heiße Sie ganz herzlich auf meiner Homepage willkommen. Ich war süchtig: süchtig nach Zigaretten, nach Alkohol, nach Medikamenten und nach Drogen  aller Art. 

Diese Website ist meine Lebensgeschichte und sie soll zum Nachdenken anregen und Hilfe sein!


original-kopieAngefangen hat alles, als ich zehn Jahre alt war. Damals habe ich erste Erfahrungen mit Zigaretten gesammelt. Nur zwei Jahre später erlebte ich auf einem Stadtfest meinen ersten Rausch. Von da an habe ich mein Leben 15 Jahre lang im Rausch gelebt. Neben Nikotin und Alkohol bestimmten Schlaf- und Schmerztabletten und besonders Drogen wie Haschisch, Marihuana, LSD, Opium und schließlich Heroin mein Leben.

Dass ich noch lebe, ist nicht selbstverständlich. Jeder Tag hätte mein letzter sein können. Die Suchtmittel waren für mich Trostpflaster und Hölle zugleich. Davon loszukommen war ebenfalls die Hölle. Der Entzug und die Therapie haben mir das Leben gerettet und eine zweite Chance gegeben.

Seit meinem Ausstieg arbeite ich in der Drogenprävention und gebe mein Wissen und meine Erfahrungen in Gesprächen, Vorträgen, Seminaren, Büchern, Musikvideos  und Filmen weiter.

Mein Ziel mit dieser Website und meiner Arbeit:
  • Andere, besonders junge Menschen vor Drogen aller Art zu bewahren und sie auf die Gefahren hinweisen. Drogen sind kein Ausweg!
  • Süchtige wachrütteln. Nicht die anderen oder die Drogen sind schuld. Der Abhängige selbst ist das Problem.
  • Betroffenen – ganz egal ob selbst süchtig oder mit Süchtigen konfrontiert – eine Plattform bieten. Meldet Euch! Verstecken, wegschieben und schweigen sind keine Lösung!
  • Informieren! Ihr müsst wissen, dass Drogen auf das zentrale Nervensystem wirken. Sie beeinflussen Sinne und Gefühle und verändern die Wahrnehmung und das Bewusstsein. Drogen helfen aber nur kurzfristig. Angst, Einsamkeit, Wut, Langeweile werden nur vorübergehend weggeschoben und auch die angenehmen Gefühle wie Heiterkeit und Freude dauern nicht lange an. Drogen zerstören Leben!

Alles Beste!
Euer Konrad Fissneider

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